Zur Geschichte unserer Kirchengemeinde

 


Die Kirchengemeinde Herzfelde-Rehfelde entstand im Jahr 2001 durch den Zusammenschluss der ehemaligen Kirchengemeinden Hennickendorf, Herzfelde, Kienbaum, Lichtenow, Rehfelde, Werder-Garzau und Zinndorf.

Anlass dieses Zusammenschlusses war der Beschluss des Kirchenkreises Fürstenwalde-Strausberg, dass für diese Kirchengemeinden nur noch ein/e Pfarrer/in tätig sein soll. Um die Gemeindearbeit dauerhaft abzusichern und eine Perspektive zu geben, entschieden sich die Kirchengemeinden, sich zusammenzuschließen.

Bei den folgenden Wahlen zum Gemeindekirchenrat 2001 konnte jede ehemalige Kirchengemeinde (=Wahlbezirke) ihre/n Vertreter/in in den Gemeindekirchenrat und ihren Ortskirchenrat wählen. In Anlehnung an den Gemeindebeirat waren hier für jeden Ort (=ehemalige Kirchengemeinden) diese Ortskirchenräte geschaffen worden, in denen die Belange für den jeweiligen Ort bedacht und beraten werden können. Auch deren Mitglieder werden, in einem gesonderten Wahlgang, von der Gemeinde gewählt.

Seitdem verfolgt die Kirchengemeinde das Ziel, die gemeindliche Arbeit in den Orten ihrer Kirchengemeinde abzusichern und zu stärken und gleichzeitig gemeinsame Höhepunkte des Gemeindelebens für alle Orte zur Förderung der Gemeinschaft und gemeinsamen Verbundenheit zu gestalten. So feiert die Kirchengemeinde einerseits in allen Orten regelmäßig Gottesdienste und andererseits werden zu zentralen Höhepunkten die Gemeindeglieder aus allen Orten eingeladen. Die Christenlehre findet möglichst nahe der Schulstandorte statt und der Konfirmandenunterricht findet blockweise für alle Orte gemeinsam mit den Kirchengemeinden der Region Strausberg statt. Ferner wurde die Verwaltung für alle Orte effektiv organisiert.

Durch den Zusammenschluss ist die Kirchengemeinde in der Lage, ihre Finanzen schwerpunktmäßig einzusetzen:

• So kann eine Mitarbeiterstelle im Gemeindebüro finanziert werden und
• die Kirchen konnten eine nach der anderen saniert werden.

Dies ermöglichte der Kirchengemeinde die Sanierungen an der St. Annen-Kirche in Zinndorf und der Kirche in Herzfelde zu Ende begleiten und danach die Kirchen in Lichtenow und Kienbaum zu sanieren.
Weitere Baumaßnahmen (Sanierung Kirche Rehfelde, Innenausmalung in Herzfelde) werden zur Zeit nun geplant bzw. ins Auge gefasst werden.

Höhepunkte des Gemeindelebens sind neben allen Festgottesdiensten:

- das Gemeindefest (Fest der Gemeindefusion alljährlich nach den Sommerferien
   wechselnd in den Orten)

- das Martinsfest in Zinndorf am 11.11.
- die Gemeindeadventsfeier in Rehfelde am 1. Advent
- das Weihnachtsliedersingen am Neujahrstag in Hennickendorf
- der Weltgebetstag in Herzfelde und Rehfelde
- die Musikalische Vesper am Gründonnerstag in Werder
- die Konfirmation
- der Gemeindeausflug
- der Radausflug auf dem Lilien-Rundweg



Als gemeinsames Zeichen hat sich die Kirchengemeinde die Lilie erwählt - alle Orte waren einstmals Klosterdörfer, die zum Zisterzienserkloster in Zinna gehörten. Und so haben wir uns die Lilie, so wie sie auf der alten Glocke in Werder abgebildet ist, als Zeichen der Kirchengemeinde ausersehen.

 

 


Gipsabdruck von der alten Glocke Werder.



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